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Kunstwerk Bauernbrot

& wie Sie selbst zum Künstler werden

Bauernbrot ist in Österreich das Skifahren unter den Backwaren – quasi der Nationalsport der Bäckertradition. Wer hierzulande einen Wanderurlaub verbringt, hat gute Chancen besagtem Brot zu begegnen, da es auf den meisten Almhütten fixer Bestandteil der Speisekarte ist. Aber was hat es mit dem landestypischen Produkt auf sich? Warum ist man quer durch die Alpenrepublik so überzeugt vom erlesenen Charakter des Grundnahrungsmittels? Was macht einen echten Bauernbrotlaib aus? Und wo bekommen Sie am besten einen her, wenn Ihnen am Ende der Lektüre das Wasser im Mund zusammenläuft?

3 zu 0 fürs Bauernbrot

Ein echtes Bauernbrot kommt ohne künstliche Zusatzstoffe, Frischhaltemittel und Schimmelschutz aus. Gleichzeitig wartet es mit wertvollen Aromen auf und belastet es den Körper nicht. Es hat einen kräftigen, leicht säuerlichen Geschmack. Kein Wunder, wird es doch immerhin aus Sauerteig fabriziert.

Was hingegen sehr wohl an ein kleines Wunder grenzt, ist seine lange Frischhaltezeit: So eine Woche ist für ein anständiges Bauernbrot nichts. Während herkömmliche Backwaren da längst steinhart oder gar schimmlig sind, macht es sich das Bauernbrot weiterhin locker-flockig in der Brotdose bequem. Verantwortlich für diese Langstrecken-Begabung ist die Art des Teigs in Kombination mit der langen Backdauer. Sein rustikales Äußeres verdankt das Bauernbrot der überlieferten Kunst des Handwerks.

 

1. Köstliche Aromen & typische Säuerlichkeit

Beim sogenannten “Ansetzen” des Sauerteiges entstehen vielerlei erwünschte Aromen, während sich unangenehme verflüchtigen. Diese Phase ist die Geburtsstunde des späteren typischen Geschmacks. Beim Backen karamellisieren die abgebauten Zucker und Kohlenhydrate, was diese Aromen zusätzlich verstärkt. Die Essig- und Milchsäuregärung sind für den leicht säuerlichen Geschmack verantwortlich.

2. Haltbarkeitskaiser

Die sanfte Säure prägt nicht nur das spezielle Geschmackserlebnis. Sie hat auch die wesentliche Aufgabe, Schimmel und “Brotkrankheiten”, die durch hitzeresistente Bakterien entstehen, zu verhindern. Wenn man es richtig lagert, kann man ein Bauernbrot sogar mehrere Wochen aufbehalten. Nach einiger Zeit wird es natürlich immer härter – aber das Großartige daran ist: selbst, wenn es nicht mehr taufrisch ist, schmeckt es noch immer richtig gut. Manche bevorzugen es sogar leicht “angehärtet”.

 

3. Pur & bekömmlich

Früher hat man Brot vorrangig deshalb mit Sauerteig hergestellt, weil man den Roggen backfähig und bekömmlich machen musste. Und auch heute noch setzen Bäckersleute den Teig seiner ausgezeichneten Verdaubarkeit wegen bei allerlei Roggengebäck ein – und damit es nicht bröselig und trocken wird. Im Getreidekorn ist der für uns unbekömmliche Stoff Phytin enthalten – der Sauerteig “entwaffnet” diesen. Nicht zuletzt kommt man durch all die aufgelisteten positiven Merkmale ohne künstliche Zusatzstoffe aus.

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Würzige Wanderjause

Beim Wanderurlaub in Österreich begegnet einem das traditionelle Bauernbrot manchmal bereits am Frühstücksbuffet in der Unterkunft, oder aber spätestens als Teil der Hüttenjause. Meist braucht es als Belag nicht viel mehr als ein wenig Butter oder Käse, weil der aromatische Geschmack des Brotes selbst schon viel hergibt. Außerdem stärkt und sättigt so ein Brot langanhaltend – der perfekte “Treibstoff” also für ausgiebige Wanderungen.

#SupportTheLocals !

Wer Lust hat, live zu erlernen, wie so ein Bauernbrot gemacht wird, besucht am besten die Profis in der JUFA Rauszeit Region Gitschtal & Umgebung: Es lässt sich dann auch bequem zuhause nachbacken:

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Lesachtaler Brot als UNESCO Weltkulturerbe

Im wunderschönen, ursprünglichen Lesachtal lässt sich nicht nur hervorragend wandern, sondern auch ausgezeichnet Brot verkosten. Das Lesachtaler “Slow Food Presidio Brot” ist lebendige Brotgeschichte. Mehr als drei Jahrzehnte lang bäckt man das mittlerweile zu Weltruhm gelangte Natursauerteigbrot in Liesing. Die dort angewandte Kunst des Brotbackens wurde gar zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben.

Wer sich als Hobbybäcker oder -bäckerin versuchen will, wird von Meisterin Rosa Lanner persönlich im

  • Ansetzen von Sauerteig,
  • im Mischen der richtigen Gewürze,
  • & im Kneten und Backen unterrichtet.

Mit reichen Händen zurück ins Urlaubszuhause

Nebenbei erfährt man Wissenswertes rund um die Geschichte des Brots. Kinder unter zehn Jahren kneten gratis! Selbstverständlich nimmt man nicht nur das Rezept und die Kinder ein Diplom, sondern auch seine duftenden, knusprigen Kunstwerke mit ins JUFA Hotel Gitschtal – Landerlebnis***.

Schließlich stehen einem noch einige Wandertage bevor, an denen man sich die Brotscheiben, belegt mit regionalen Köstlichkeiten vom Frühstücksbuffet, in die JUFA Rauszeit Jausenbox packt.

Backen für Groß & Klein im oberen Gailtal

Sauerteigbrot wird in Kötschach schon seit 1902 geknetet. In der Familienbäckerei Matitz können Sie einen gemeinsam mit Slow Food Travel Alpe Adria / Kärnten initiierten Backworkshop besuchen – Profi-Tipps, Handsemmel-Formen und Sauerteig-Anrühren inklusive. Ein haptisches Highlight für Kinder! Ganz nach der Slow Food Travel-Devise, dass es sich bei einer Reise in eine Region empfiehlt, aktiv an lokalen Traditionen teilzunehmen und faire Produkte aus der Landwirtschaft zu unterstützen. Laut Slow Food ist eine “Reise hinein in die Täler, zu ihren Menschen und Geschmäckern auch eine Reise zu ihrem überlieferten Wissen und alten Handwerk.” Auch hier backen Kinder unter zehn Jahren kostenfrei.

Wer keine Lust auf backen, sehr wohl aber auf ein lokales Qualitätsbrot hat, darf sich beim Wanderurlaub in Kärnten entspannt zurücklehnen: Im JUFA Hotel Gitschtal – Landerlebnis*** gibt es ein solches täglich zum Frühstück – und auch zum Mitnehmen.

Wiese aufs Brot im Gitschtal!

Direkt in Weißbriach im Gitschtal, nur einen Steinwurf von Ihrem Wanderhotel entfernt, haben Sie die Gelegenheit, auch noch Ihren grünen Superfood-Aufstrich für Ihr Bauernbrot selbst zu kreieren. Am Brodnig-Bauernhof steht alles im Zeichen der Wiesenkulinarik: Kräuterpesto, grüne “Koschtalan”, bunte Butter und vieles mehr rührt man hier unter der kundigen Leitung von Gertrude Wastian.

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TIPP: Gutes “Von hier” in den JUFA Hotels

Dass die Lebensmittel, die in den JUFA Hotels zu köstlichen Speisen verarbeitet werden, einen möglichst kurzen Weg hinter sich haben, ist einer der wichtigsten Grundsätze. An den Buffets sind sie als „Von-hier-Produkte“ gekennzeichnet. Dazu gehören Obstsäfte, Käse und Marmelade bis hin zu frischen Fischen von lokalen Züchtern, Knödel-Delikatessen und vieles mehr. Die Tees in den JUFA Hotels stammen vom Waldviertler Vorzeige-Bio-Unternehmen Sonnentor und passen hervorragend zu einer frischen Schnitte Bauernbrot.

Jede Region offenbart ihre kulinarischen Besonderheiten. So sollen nicht nur Ihre Geschmacksknospen verwöhnt, sondern auch ein Beitrag zur Erhaltung unserer ländlichen Kulturlandschaften geleistet und nachhaltig wirtschaftende Produzenten unterstützt werden.

Sie sehen eine Familie beim Wandern in der Steiermark im Sommer. JUFA Hotels bietet erholsamen Familienurlaub und einen unvergesslichen Wanderurlaub

Unser Special in über 30 JUFA Hotels

  • 2, 3 oder 4 Übernachtungen in unseren komfortablen Zimmern inkl. TV/Tresor/DU/WC
  • Halbpension mit reichhaltigem Rauszeit-Frühstücksbuffet und abwechslungsreichem Abendbuffet
  • Wander-Leihausrüstung für die ganze Familie
  • Rauszeit Jausenbox und täglich eine frische Rauszeit Jause

Angebot 2 Nächte ab € 99,-

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Dem Alltag den Rücken kehren, Abenteuer in der Natur erleben und beim Wandern die Gedanken schweifen lassen. Alle wichtigen Details auf einen Blick in der Rauszeit Broschüre ansehen und als PDF runterladen!

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