Sprache:

Autofahren mit Kids: Eine Strategie zur Stressbewältigung

„Wann sind wir denn endlich da?“ Diese Frage kommt wie das Amen im Gebet – und meist schon kurz nach der Abfahrt.

Und dann zieht sich die Autofahrt wie Kaugummi. Und die Herausforderung steigt – für die Kleinen wie für die Großen. Hier gibt es ein paar Tipps, um lange Autofahrten mit Kindern möglichst stressfrei über die Bühne zu bringen.

Folgende Dinge sollten im Auto unbedingt griffbereit sein (je nach Alter der Kinder):

  • Kuscheltier
  • (Ersatz-)Schnuller
  • (Ersatz-)Spielzeug
  • Magnettafel zum Zeichnen
  • CDs
  • ein paar Kekse
  • Trinkflasche

Für jedes Kind außerdem ein oder zwei Überraschungen parat halten. Weil Neues immer am spannendsten ist und besonders gut ablenkt (vorab besorgen!): neue CD, Fingerpüppchen, ein Buch, ein Magnetspiel oder Quartett. Ab dem Vorschulalter flechten viele Kinder gerne – einfach an der Nackenstütze des Vordersitzes einige Fäden befestigen.

10 Spieletipps für die Autofahrt

Spiel #1: Ich sehe was, was du nicht siehst …

Der Klassiker! Auf der Autobahn ist dies durch die Schnelligkeit durchaus eine Herausforderung. Lässt sich aber auch hervorragend mit einem Wimmel-Bilderbuch spielen (vorausgesetzt, es wird niemandem beim Lesen schlecht …).

Spiel #2: Zählspiel

Einer sucht sich aus, was er zählt (zum Beispiel rote Autos, die entgegen kommen) und die anderen müssen erraten, was gezählt wird. Gezählt werden kann quasi alles – Tunnel, Brücken, blaue Autos oder rote Cabrios …

Spiel #3: Auto-Theater

Wie wär’s mit einem Fingertheater mit Fingerpüppchen? Theater lässt sich aber genauso gut mit Kuscheltieren, Puppe oder Autos spielen. Vielleicht kommt auch das Kitzelmonster zu Besuch? Notfalls tut es auch ein Stück Papier – zum Schifflein oder Hut gefaltet – und über den Finger gestülpt.

Spiel #4: Dingsda – Dinge raten

Ein Spieler überlegt sich einen Gegenstand (er muss nicht tatsächlich vorhanden sein) und beschreibt dessen Eigenschaften. Die anderen raten, um welchen Gegenstand es sich handeln könnte. Ein Beispiel: „Mein Dingsda ist gelb, leicht gebogen und man kann sich damit gefährlich verletzen, wenn man nicht aufpasst. Man kann ihn aber auch essen und es schmeckt lecker …“ (Lösung: Banane)
 Variation: Manchmal macht es Kindern großen Spaß, so viel wie möglich von einem Gegenstand zu beschreiben, ohne ihn selbst zu nennen. Hier ist nicht unbedingt ein Ratespiel nötig. Die Kinder können auch abwechselnd bzw. gemeinsam den entsprechenden Gegenstand beschreiben.

Spiel #5: Autokennzeichen-Spiele für Kinder

Hier gibt es mehrere Varianten:

  • Kennzeichen erraten: Woher kommt das Auto?
  • Sätze bilden: Jeder Buchstabe im Kennzeichen ist Anfangsbuchstabe eines Wortes. Bei kleineren Kindern muss es keinen Sinn ergeben, die Wörter können auch unabhängig sein; oder man schränkt einen Themenkreis ein: zum Beispiel nur Tiere.
  • Kennzeichen-Bingo: Jeder Mitspieler schreibt zehn Autokennzeichen auf. Ein Spielleiter nennt die Kennzeichen der vorbeifahrenden Autos. Wenn das genannte Kennzeichen auf dem Zettel steht, darf es gestrichen werden. Wer zuerst alle Kennzeichen ausgestrichen hat, der hat gewonnen.
  • Rechnen mit Nummernschildern: Addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren oder Quersumme bilden – die Rechenart wird vorher festgelegt. Dann entscheidet die Schnelligkeit darüber, wer Rechenkönig oder -königin wird.

Spiel #6: Aus der Hand lesen

Spieler 1 hält mit geschlossenen Augen dem Spieler 2 seine geöffnete Hand hin. Dieser zeichnet nun mit seinem Finger eine Figur auf die Handfläche. Spieler 1 errät, um welche Figur es sich handelt. Geht auch mit Buchstaben und Zahlen.

Spiel #7: Koffer packen

Bei diesem Spiel fängt der erste an und sagt: Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Handtuch. Der nächste packt noch einen Gegenstand dazu: Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Handtuch und einen Ball. Und so weiter …

Spiel #8: Rätsel, Witze und Zungenbrecher

Kindergartenkinder lösen gerne einfache Rätsel – „Was kann laufen, obwohl es keine Füße hat?“ (Lösung: Nase) – und versuchen sich an Zungenbrechern wie „Zwischen zwei Zwetschkenbäumen zwitschern zwei Zeiserl“, „Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid“ oder „Fischers Fritz“. Kinderwitze sorgen für Heiterkeit auf der Rückbank. Für Fortgeschrittene kann es auch ein Schüttelreim sein.

Spiel #9: Ja-Nein-Spiel

Bei diesem Spiel ist alles erlaubt – nur die Worte „Ja“ und „Nein“ dürfen unter keinen Umständen benutzt werden. Also: Der Spielleiter – Mama oder Papa – stellt Fragen, zum Beispiel:
„Magst du Pizza?“ – „Selbstverständlich!“
„Gehst Du gerne zum Schwimmen?“ – „Natürlich!“
„Soll ich Dir an der Raststätte ein Eis kaufen?“ – „Klar!“
Das Spiel ist beendet, wenn das Wort „Ja“ oder „Nein“ fällt. Pro Antwort gibt es einen Punkt. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.

Spiel #10: Meine Welt und deine Welt

Jedem Spieler gehört eine Seite: alles was links, bzw. alles was rechts zu sehen ist. Spieler 1 erzählt nun Spieler 2 seine Welt: Ich habe 20 Kühe, die ich jeden Tag melke. Ich versorge die Menschen mit leckerer und gesunder Milch. Spieler 2 versucht Spieler 1 zu übertrumpfen und erzählt: Ich sehe gerade meine Stadt, in der ich König bin und für mein Volk gut sorge. Das Spiel kann sich weiter entwickeln, dass die Spieler irgendwann beginnen von ihrer Welt und ihren Phantasien zu erzählen.

Auch toll: Gemeinsames Singen

Singen hebt die Laune und vertreibt die Zeit. Dass Singen munter macht, die Laune verbessert, den Kreislauf und das Immunsystem anregt, ist wissenschaftlich belegt. Mit Liedern lässt sich auch wunderbar spielen:

  • Wunschkonzert: Woher kommt das Auto?
  • Lieder raten: Sie singen oder pfeifen ein Ihrem Kind bekanntes Lied und dieses muss nun den Titel erraten.
  • Themen: Sammeln sie gemeinsam Lieder zu einem bestimmten Thema (zum Beispiel Tierlieder, Sommerlieder …) singen sie die Lieder gemeinsam.
  • Auto-Karaoke: Begleiten Sie die Musik auf der CD, indem Sie einfach mitsingen.

Last but not least:
Pause machen!

Bei vielen neu gestalteten Raststätten und -plätzen gibt es wunderbare Kinderspielplätze!

Na, dann: Gute Reise! Kommt gut und vor allem lächelnd an!

Birgit schreibt unter anderem für Happy Kompass - den JUFA-Blog. JUFA Hotels bieten erholsamen Familienurlaub und einen unvergesslichen Winter- und Wanderurlaub.
Über die Autorin: Birgit von Muttis Nähkästchen

Birgit plaudert auf ihrem Familienblog seit 2009 aus dem Nähkästchen. Am Blog „Muttis Nähkästchen“ geht es um den ganz normalen Familienwahnsinn, die Herausforderungen im Familienalltag genauso wie Reisen mit Kind oder auch Auszeiten ohne Kind. Denn Reisen erweitert den Horizont!

Preis und Verfügbarkeit anfragen

Ich bin interessiert an dem Angebot "Autofahren mit Kids: Eine Strategie zur Stressbewältigung" in dem .

Reisedatum
Personen
Personen
Zimmer
Erwachsene
Kinder (bis 15,9 Jahre)
Alter der Kinder

* Benötigte Felder

JUFA Newsletter - the best news from the JUFA world!

Ob Sie auf der Suche nach erstklassigen Angeboten oder günstigen Last-Minute-Schnäppchen, spannenden Reisetipps oder attraktiven Angeboten sind, unser JUFA-Newsletter bietet Ihnen die besten Infos aus der Welt der JUFA Hotels. Registrieren Sie sich jetzt und bleiben Sie auf dem Laufenden.
Ich interessiere mich für
Urlaub in
Projektwochen & Schulprogramme
Sport & Trainingslager

Die Anmeldung zum JUFA-Newsletter ist kostenlos und Sie können sich jederzeit mit einem Klick abmelden. Ihre personenbezogenen Daten werden nur für die Zusendung der Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz.

Zurück

Cookie Einstellungen

Wir verwenden Cookies für statistische Zwecke und um Ihre Erlebnisse auf dieser Website zu verbessern. Eine Übersicht, welche Cookies wir auf unserer Website verwenden, finden Sie hier. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zum Widerruf finden Sie hier.